Kunstraum Ewigkeitsgasse
Welt&Co/Kulturverein
Thelemangasse 6/5
1170 Wien


office@ewigkeitsgasse.at
www.ewigkeitsgasse.at
tv.ewigkeitsgasse.at

radioROSTA



radioROSTA: Jeden 2. Samstag im Monat um 19:00 Uhr bei Radio Agora 105.5.

radioROSTA

radioROSTA,
das Kulturjournal von Welt&Co.

Jeden 2. Samstag im Monat um 19:00 Uhr bei Radio Agora 105.5 und weltweit im Cultural Broadcast Archive, dem Archiv der Freien Radios in Österreich.

Zur Sendungsseite bei Radio Agora

Zum Sendungsarchiv im CBA


10-02-2024: Mousie Longtail (1)

radioROSTA, 10. 2. 2024, 19:00 bei Radio Agora 105.5

Diesmal geht es bei radioROSTA um eine Maus und ihre Freunde – und zwar um einen Mäuserich namens „Mousie Longtail“, der von der 2021 verstorbenen Autorin und Zeitzeugin Elsie Slonim erdacht wurde. Seine Abenteuer liest die Schauspielerin Mercedes Echerer aus der deutschen Ausgabe. Außerdem haben wir einen Kinotipp: wir werfen einen Blick auf Nikolaus Geyrhalters neue Doku „Stillstand.“

Elsie Slonim auf Zypern.

Haben wir in unserer Jännerausgabe eine literarische Reise von Gambia über Good Eisenkappel und Bad Bleiberg nach Dölsach in Osttirol unternommen, richten wir unser bibliophiles Auge im Februar nach New York und erleben die Geburtsstunde eines Mäuserichs, der sich unerschrocken auf dem Weg macht um die Welt zu erkunden. Elsie Slonim, geboren 1917 in New York, eine Amerikanerin mit österreichischen Wurzeln, ist nach einer Lebensodysee, die ihresgleichen sucht, von Zypern wieder in die USA zurückgekehrt und verdingt sich im Alter von 65 Jahren als Haushaltshilfe und Zimmermädchen. Die türkische Invasion 1974 auf Zypern hat ihr und ihrem Mann alles genommen. Einsam und von Heimweh geplagt, erfindet sie sich an einem kleinen Küchentisch  sitzend, als kleinen Mäuserich neu.

Die Schauspielerin und Autorin Mercedes Echerer nahm sich des heldenhaften Mäuserich an und gab seine Abenteuer in Buchform und als Audioversion neu heraus. Sie hören Auszüge aus dem Buch, gelesen von Mercedes Echerer (erschienen im Verlag Die2)

Vor vier Jahren, am 25. Februar 2020, wurde in Österreich der erste Corona-Ausbruch registriert und am 16. März wurde der erste Lockdown verfügt. Die Folgen waren leere Geschäfte, leere Lokale, leere U-Bahn-Stationen, leere Straßen und volle Krankenhäuser – Bilder, die Regisseur Nikolaus Geyrhalter mit seiner Dokumentation „Stillstand“ aus der Erinnerung in die Gegenwart zurückholt. Geyrhalter kommentiert nicht, er zeigt in langen, ruhigen Bildern die anfangs entschleunigte Stadt Wien, die von einem Virus überrollt wird, dessen Weg er auf mehreren Ebenen verfolgt. In die Straßenkulissen mischen sich Bilder und Statements von Betroffenen, von Helfern, von politischen Protagonisten, und letztlich auch von Demonstranten und Opportunisten.

„Stillstand“, vertrieben vom Stadtkino Filmverleih, ist ab 9. 2. 2024 österreichweit im Kino zu sehen

Nikolaus Geyrhalter

Online ab 13. 1., 19:00 Uhr