20-05-2022: Shooting mit Axel Karner

Der aus Kärnten stammende Schriftsteller Axel Karner wurde mit dem Kärntner Humbert Fink Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Aus diesem Grund haben wir das Portrait "gedichte sind nicht grausam" mit ihm aufgenommen, das in der 37. Ausgabe unseres TV-Magazines EWIGKEITSGASSE. Kultur aus dem Kunstraum zu sehen ist.

Der Humbert Fink Literaturpreis richtet sich an Autorinnen und Autoren, die in deutscher und/oder slowenischer Sprache publizieren. Mit seiner Auszeichnung reiht sich Axel Karner in eine Reihe mit PreisträgerInnen wie Antonio Fian, Engelbert Obernosterer, Gustav Januš und Anna Baar ein. Karner war langjähriger evangelischer Religionslehrer und hat bislang 13 Bücher veröffentlicht. Er schreibt Gedichte und Kriminal-Kurzgeschichten in Dialekt und Schriftsprache, wobei er zwischen Mundart und Dialekt unterscheidet.

Axel Karner wurde in Kärnten geboren und wuchs im Drautal auf, in einem evangelischen Pfarrhaus. Seit etwa 50 Jahren lebt er in Wien, am Alsergrund, einem Bezirk, der von markanten Höhenunterschieden geprägt ist und in dem viele Straßen durch Treppen verbunden sind, von der Nußdorferstraße über die Liechtenstein-Straße und das Palais Liechtenstein bis hinunter zum Ufer des Donaukanals. Die  Häuserschluchten und die Stiegen des Bezirks, erinnern an das Auf- und Ab der gebirgigen Landschaft Kärntens und die Flucht aus der nicht nur räumlichen Enge der Gräben und Dörfer seiner Kindheit.

Axel Karner ist Mitglied des Internationalen Dialektinstituts (IDI), der Österreichische DialektautorInnen/Archive (ÖDA), der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV), des Literaturkreis Podium und des Österreichischen Schriftsteller/innenverbands.

EWIGKEITSGASSE-TV: Lesungen zum 10. Mai
Axel Karner / Bernhard C. Bünker

Album: Alsergrund


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